Steuertipps

10 Tipps zu Steuerfolgen und Steuerplanung bei der Unternehmensnachfolge

10 Tipps zu Steuerfolgen und Steuerplanung bei der Unternehmensnachfolge 1. Sorgen Sie – privat wie geschäftlich – für eine vollständige steuerliche Dokumentation. 2. Verkauf oder Schenkung? Asset Deal oder Share Deal? Erbvorbezug oder Errichtung einer Erbenholding? Finden Sie die für Ihre konkrete Situation passende Strukturierungsform und wägen Sie die unterschiedlichen Steuerfolgen sorgfältig gegeneinander ab. 3. Prüfen Sie die Steuerfolgen sämtlicher Szenarien für alle Beteiligten auf sämtlichen Ebenen und für alle relevanten Steuerarten. 4. Halten Sie die Gesellschaftsanteile im Privat- oder Geschäftsvermögen? Prüfen Sie die unterschiedlichen Steuerfolgen (Steuerfreier Kapitalgewinn vs. steuerbarer Vermögensertrag). 5. Stellen die Geschäftsanteile nach dem Verkauf beim Käufer Geschäfts-vermögen dar? Prüfen Sie, ob eine indirekte Teilliquidation und Transponierung relevant sein könnte. 6. Werden Sie weiterhin für das Unternehmen tätig sein? Gibt es ein Konkurrenzverbot? Prüfen Sie das Risiko der Umqualifikation eines steuerfreien Kapitalgewinns in steuerbares Einkommen. 7. Prüfen Sie nebst den möglichen Einkommens- und Vermögenssteuerfolgen immer auch die Mehrwertsteuer-, Verrechnungs- und Stempelabgabe-folgen. 8. Denken Sie nebst den Steuerfolgen auch an die Sozialabgabefolgen (AHV, IV, etc.) der für Sie relevanten Strukturierungsform. 9. Beachten Sie die Unterschiede, welche bei der Besteuerung zwischen den verschiedenen Kantonen insbesondere im Bereich des Erbschafts- und Schenkungssteuerrechts bestehen. 10. Lassen Sie sich frühzeitig von einem erfahrenen Steuerberater beraten.